Also eigentlich, ja, eigentlich hatte ich geplant, das extrafruchtige Aprikosenchutney aus der Sommerküche zu kochen. Bis ich alle möglichen Läden der Düsseldorfer Innenstadt abgegrast und keine einzige kümmerliche Aprikose mehr gefunden hatte. Wer kann denn wissen, dass die kleinen Dinger nur eine sooo kurze Saison haben? Aber nicht mit mir, neiiin, mit mir nicht. Ich wollte ein Chutney, also kochte ich auch ein Chutney—und zwar aus gelben Pflaumen und Mirabellen. Die priesen sich mir nämlich förmlich an, in Hülle und Fülle, und schrien danach, endlich verarbeitet zu werden. Kein Problem. Und wozu jetzt noch ein Chutney?—Grillsaison ist (bzw. war) ja nicht, also fast nicht mehr, und das schmeckt doch am besten zu Fleisch. Ha! Weit gefehlt. Chutney ist mein Standarddip für so ziemlich alles Essbare: Es passt prima zu Kartoffelspalten und -pommes, zu knusprig gebratenem Kürbis und im Ofen gebackenen Möhren, auf's Käsebrot, zu Baguette und so weiter und so fort. Gut, zu Fleisch passt es bestimmt auch super. Insofern kann dieses wirklich geschmacksbombastische Chutney wirklich allen—seien es nun Veganer, Vegetarier oder Omnivore—ans Herz legen!
31.08.2011
25.08.2011
Joghurt, selbstgemacht
Ha, endlich wieder ein neuer Post in der von mir so überaus geliebten Rubrik „SELBSTGEMACHT!“ Eigentlich ging mir selbstgemachter Joghurt schon lange nicht mehr aus dem Kopf, weil ich aus jeder Ecke gehört habe, wie einfach das doch sei. Gemacht hab ich's dann trotzdem irgendwie nicht. Bis ich bei moey, die jüngst selbstgemachten Joghurt plus himmlischen Vanillesirup (den ich auch nachgemacht habe, ebenfalls superb!) verbloggte, wieder drauf aufmerksam wurde und uuunbedingt sofort eigenen Joghurt herstellen wollte. Gut, eine Maschine hatte ich nicht und konnte auch keine herbeizaubern, aber es geht ja auch ohne. Also hab' ich mich daran versucht und das Ergebnis hat mich sofort überzeugt. Binnen weniger Stunden hatte ich ein Kilo (naja, büsschen viel... ) frischen Joghurt hergestellt. Der ist dann allerdings stichfest. Das mag ich eigentlich nicht so gern, aber da es Joghurt ist, sehe ich großzügig drüber hinweg. Außerdem: Einmal rühren, und dann hat sich die Sache mit dem stichfest. So what.
23.08.2011
Rucola-Salat mit Wassermelone, Feta und Minze
Ja, eigentlich schon ein alter Hut, die Wassermelone im Salat. Aber alte Hüte sind ja nicht unbedingt schlecht. Alte Besen kehren gut, sagt man ja auch. Oder waren es neue Besen?! Ihr seht, die komische schwüle Hitze hier in Deutschland schlägt mir ein wenig auf's Gemüt, ich kann kaum denken und bin permanent müde. Aber da kommt so ein Salat ja gerade recht, gerade, wo man im Moment die wirklich allerköstlichsten Wassermelonen bekommt. Dazu dann noch ein bisschen garteneigene Gurke, Tomate und Minze bestes Olivenöl, ein Spritzer weißer Balsamico, aromatische Minze und geröstete Pinienkerne, kombiniert mit cremigem Feta—ah, mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen, ehrlich.
07.08.2011
Käsekuchen-Schokoladen-Muffins (ohne Mehl)
Ganz frei von saisonalen Zwängen hingegen sind diese Muffins! Sie schmecken zwar nicht so sündhaft-cremig wie ihre großen Brüder mit Doppelrahm-Frischkäse, Sahne und Butter, sind aber dennoch köstlich, erfrischend-leicht, nicht zu süß und legen sich mit lediglich 150 Kalorien pro Stück auch nicht auf die Bikini-Hüften.
Definitiv mal einen Versuch wert. Übrigens sind das die Lieblingsmuffins von meinem Freund, der sie gerade deswegen so gerne hat, weil sie nicht so schwer im Magen liegen – davon kann man nämlich auch gerne mal zwei oder drei essen, ohne dass einem übel wird.
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