Derzeit „surfe“ ich über einen Internet-Stick, der sooooooo langsaaaaaam ist, dass ich mir pro Seitenaufruf in aller Ruhe eine Tasse frischen Tee aufbrühen (und teilweise auch trinken) kann. Aber natürlich nur, wenn die Seite überhaupt lädt. Das ist nämlich nicht immer der Fall. Diesem Zustand ist eben auch geschuldet, dass ich derzeit nicht bzw. nur verzögert auf all eure Kommentare reagiere. Dennoch habe ich trotz aller Widrigkeiten entschieden, euch dieses Rezept nicht vorenthalten zu wollen – und endlich, nach drei Anläufen, klappt es nun, Sonntagabend um 19:15 Uhr.
Von alleine bin ich ehrlich gesagt nicht auf die Idee gekommen, mal Senf selbst zu machen. Ich dachte, das sei irgendwie aufwändiger und in einer 0815-Durchschnittsküche überhaupt nicht durchzuführen. Vermutlich stimmt auch, dass ich mit meinen Möglichkeiten weder feinen Dijon-Senf noch den „aechten Düsseldorfer Mostert“ herzustellen vermag – aber trotzdem ist das Ergebnis unverkennbar: Senf. Und was für einer – scharf (!) weihnachtlich gewürzt und dabei ohne große Zauberei herzustellen. Nur einen Pürierstab solltet ihr haben.
Der Senf passt perfekt zu allem möglichen: Fondue und Raclette, Würstchen, Käseplatte, Baguette... und ist damit mein kulinarisches Weihnachtsgeschenk #1 2012. Weil mir das Ergebnis aus der Vorlage etwas zu flüssig wurde, habe ich in meinem Rezept die Flüssigkeitsmenge um insgesamt 40 ml reduziert.
Weihnachtssenf
für ca. 3 – 4 Gläschen
Zutaten
200 g gelbe Senfkörner
80 ml Cidre (Apfelwein)
120 ml milder Essig
1 Bio-Orange
15 g kandierter Ingwer
1-2 TL Lebkuchengewürz (bei mir: Zimt und Muskat)
2 EL Akazienhonig
1 Prise Salz
100 g brauner Kandis
100 ml Wasser
Zubereitung
Senfkörner, Essig und Cidre in einer Schüssel 24 Stunden ziehen lassen, dann mit dem Stabmixer grob pürieren. Von der heiß abgewaschenen Orange die Schale fein abreiben. Ingwer fein hacken und mit der Orangenschale, dem Honig, Lebkuchengewürz und der Senfmischung verrühren. Mit Salz abschmecken.
Kandis in 100 ml Wasser so lange erhitzen, bis er sich komplett aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen und mit dem Senf verrühren. Schon fertig! Nun nur noch in kleine, sterilisierte Schmuckgläschen füllen und gut verschließen. Im Kühlschrank hält der Senf sich etwa 3 Monate.
Quelle / Inspiration
Brigitte, Nr. 26 / 2012



das klingt sehr lecker! das Rezept nehm ich gleich mal mit!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
anja
Tolle Idee. Ich liebe so weihnachtliche DIY-Give-Aways! :)
AntwortenLöschenLG, Momo
das ist eine schöne Idee! Kulinarische Geschenke zu Weihnachten sind doch die schönsten. Und was ist das bitte für ein entzückendes Mini-Gläschen?
AntwortenLöschenLiebe Grüße
bei mist ist der send leider sehr sehr flüssig geworden :(
AntwortenLöschenaber schmecken tut er wunderbar!!
oh, das ist aber sehr schade! ich nehme zum andicken immer einen hauch guarkernmehl, damit klappt es eigentlich immer. :)
Löschen......... /)
AntwortenLöschen…... ( , )
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¸.¤ªგ“˜¨¨ …… WEIHNACHTEN
Schöne, …….. -`☆´- *´¨)
…besinnliche, …… ¸.•´¸.•*´¨) ¸.•*¨)
…… erholsame … (¸.•´… (¸.•` -`☆´-
…-`☆´- … Feiertage !
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..* ~*……..........und….*….*……allen
.* ~*……..*ein glückliches
.........und gesundes neues Jahr
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Liebe Grüße Kerstin ☆