2012/11/30

Die „Hilda“ ist da – und sie ist wunderschön!


Ich hatte euch ja schon verraten, dass es in diesem Jahr ein Plätzchen-E-Mag geben wird, das von einigen Bloggerinnen – inklusive mir – gemacht wurde. Nun ist es da – und ich bin völlig hin und weg. Gelayoutet wurd das Magazin von der hinreißenden Isabel, die anscheinend nicht nur gut kochen und backen sondern auch gestalten kann. Ganz großes Kino. Das Magazin ist so schön, dass ich mir am liebsten jede Seite einzeln rahmen und an die Wand tackern würde. Ebenso toll wie das Layout sind die Rezepte meiner Mit-Bloggerinnen. War ich vor einigen Tagen noch mehr oder weniger planlos, was ich in diesem Jahr so backen würde, bin ich nun vollkommen überlastet – fragt sich nur, was zuerst drankommt: Rosmarin-Heidesand? Orientalische Kichererbsenmonde? Pumpernickel-Plätzchen?


Ich hoffe, euch gefällt das E-Mag genau so gut wie mir bzw. uns. Viel Spaß damit!

2012/11/29

Stollen-Scones mit Maple Butter


So, ihr Lieben, jetzt mal ehrlich: Wer von euch mag Stollen? Keiner, oder? Das ist zumindest mein Gefühl. Sobald das Thema aufkommt, schreit man mir von überall „Ieh, nein, Stollen, da ist Citronat / Orangeat / Rosine / Marzipan / Nuss mit drin!“ entgegen. Ich klopp mich zwar auch nicht drum, aber ein, zwei Scheibchen dürfen's in der Weihnachtszeit schon sein. Ich mag diese klebrige, schwere Konsistenz und die dicke Puderzuckerschicht. 
Diese Scones hier sind auch was für Leute, die Stollen bisher mit einer Antihaltung begegnet sind: Ganz soft und leicht, buttrig und süß – der unverkennbare Geschmack ist aber ganz klar vorhanden. Das Rezept stammt mal wieder aus der Winterküche und sieht eigentlich Orangeat und Zitronat vor, ich aber habe mich auf ersteres beschränkt. Ganz klein gehackt fällt es in den Scones kaum auf. Wer also bei Stollen Probleme mit der Konsistenz von kandiertem Obst hat, ist hiermit gut beraten.
Ich habe mich bei der Zubereitung zu 100 % ans Rezept gehalten und muss sagen, dass der Teig leider ziemlich klebrig war. 150 ml Milch sollten hinzugefügt werden – viel zu viel, so dass ich noch ein wenig Mehl zugeben musste! Beim nächsten Mal werde ich auf 100 ml reduzieren und dann gegebenenfalls noch etwas hinzugießen. Außerdem sollten die Scones vor dem Backen noch mit einem verquirlten Ei bestrichen werden. Das sieht zwar hübsch aus, hat aber keinen eigentlichen Mehrwert – und deswegen habe ich drauf verzichtet. 

Alles in allem: Sehr lecker – insbesondere mit der Maple Butter. Eigentlich wird letztere ja nur aus Ahornsirup hergestellt. Hier wird einfach die gewünschte Menge Butter mit Ahornsirup cremig verrührt. Einfach köstlich!
Zitat Testesser: „Die besten Scones, die du je gebacken hast!“

Und: Wer Margarine anstatt Butter und Pflanzen- anstatt Kuhmilch benützt hat wieder ein schönes, veganes Weihnachtsrezept.

Stollen-Scones mit Maple Butter
für 8 Stück

Zutaten
für die Scones
je 1 gehäufter EL Zitronat und Orangeat
50 g gehackte Mandeln
250 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
40 g Zucker
75 g weiche Butter
100 ml Milch (ggf. etwas mehr)

für die Maple Butter
50 g ganz weiche Butter
2 EL Ahornsirup 

Zubereitung
Zitronat und Orangeat klein schneiden und mit Mandeln, Mehl, Salz, Backpulver und Zucker mischen. butter in Flöckchen dazugeben und alles zu groben Bröseln vermischen. Das geht noch mit den Händen – nun aber das Handrührgerät zur Hilfe nehmen, wenn die Milch hinzugegossen werden und zu einem glatten Teig geknetet werden soll. Teig zu einer Kugel formen, abdecken und eine halbe Stunde an einem kühlen Ort ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Maple Butter zubereiten: Hierfür einfach die weiche Butter mit dem Ahornsirup verrühren und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen. Genau das richtige, um sich noch ein paar Lagen Winterspeck anzufuttern. 

Backofen auf 200 ° C (Ober- / Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 2 cm platt drücken oder ausrollen (ehrlich, für so grobe Arbeiten nehme ich kein Nudelholz, das mach ich so... ). Mit einem runden Ausstecher oder einem Glas Kreise ausstechen und aufs Blech setzen. Ab in den Ofen schieben und ca. 15 Minuten goldbraun backen. Wie alle Scones schmecken auch die hier am Backtag am besten...

Quelle
Tanja Dusy: Winterküche: Voller Wärme, Kraft und Sinnlichkeit

2012/11/25

Dauerbrenner: Kürbis-Kokos-Konfitüre


Diese Konfitüre koche ich nun im vierten Jahr ein – und das muss was heißen. Während ich eigentlich gerne und häufig verschiedene Sorten Konfitüre und Marmelade einkoche und aufs Brötli schmiere, ist das hier der einzige „Klassiker“, auf den ich mich jeden Herbst freue.
Die KüKoKo ist wirklich der Knüller schlechthin. Von keinem Aufstrich koche ich so viele Gläser – muss ich aber, da Freunde und Bekannte spätestens ab Oktober quengeln, wir selbst ein Glas nach dem anderen verputzen und sie außerdem ein tolles kulinarisches Geschenk für Weihnachten ist.
Dabei ist sie so leicht gekocht wie andere Fruchtaufstriche! Also nehmt euch ruhig mal einen Nachmittag und probiert es aus – ich verspreche, ihr werdet begeistert sein! Und falls nicht, nehme ich alle Restbestände gerne in meine Obhut.

Welchen Kürbis ihr nehmt, ist völlig egal. Ich habe mit Hokkaido und Gelbem Zentner experimentiert und finde beides prima. Mit Hokkaido wird die Koniftüre samtiger und einen Ticken süßer – Gelber Zentner hingegen gibt eine sehr fruchtige Note und schmeckt stärker nach „Kürbis“.

Kürbis-Kokos-Konfitüre

Zutaten 
500 g Kürbis, küchenfertig
250 ml Kokosmilch, cremig
500 g Gelierzucker 2:1
5 g Zitronensäure

Zubereitung
Den Kürbis klein würfeln und in der Kokosmilch ca. 10 Minuten weich kochen. Dann gut durchpürieren und Zitronensäure sowie Gelierzucker unterrühren. Nun noch rund 5 Minuten sprudelnd kochen lassen, Gelierprobe nicht vergessen – und ab damit in die sterilisierten Twist-Off-Gläser.

2012/11/19

Gewürzkuchen mit Ingwer, Nüssen und Kaffeeglasur


Momentan habe ich einen Kochbuchtick. Nachdem mehrere Monate überwiegend „frei Schnauze“ gekocht und gebacken wurde, blättere ich nun wieder dauernd in meinen aktuellen Favoriten Das Kochbuch (Ottolenghi) und Winterküche (Dusy). Gerade letztere finde ich – trotz nicht zu leugnender Fleischlastigkeit – fürchterlich inspirierend. Ich plane sogar Knödel-Wochen und will an den kommenden Wochenenden je eine Sorte ausprobieren: Klassische Kartoffelknödel, rohe Kartoffelknödel nach Thüringer Art und Semmelknödel. Erstens, weil ich Knödel (oder Klöße, gibt's da eigentlich einen Unterschied?) noch nie selbst gemacht habe und zweitens, weil ich gerade ein kochkreatives Hoch erlebe und das so gut wie möglich auskosten mag. 

Deswegen bastele ich auch für jedes Wochenende einen Speiseplan (2 x herzhaft, 1 x süß). In diesem Rahmen habe ich letzte Woche diesen Gewürzkuchen gebacken, der im Original als Ingwer-Walnuss-Guglhupf daherkommt und von mir leicht abgewandelt wurde (weil kandierter Ingwer = bäh!). Und: Ja, ich habe ihn! – den perfekten Kuchen für die weihnachtliche Kaffeetafel. Wunderbar würzig, knackig und weihnachtlich. Sehr zu empfehlen – 1+++ von mir!
Ich besitze übrigens keinen Guglhupf und habe deswegen auf meinen schöne Sternform zurückgegriffen. Vor Jahren mal im Rahmen einer Treuepunkteaktion ergattert und seitdem viel zu selten benutzt. Klar, wieviele Monate im Jahr braucht man sternförmige Kuchen!? Dabei sieht sowas eigentlich schon ziemlich pretty aus. 


Gewürzkuchen mit Ingwer, Nüssen und Kaffeeglasur
für eine Guglhupf- oder sonstwie-geartete-Form (ca. 2 l)

Zutaten 
40 g Ingwer, frisch
150 g Walnusskerne (oder eine Nussmischung)
250 g Weizenvollkkornmehl
150 g Weizenmehl
1 Packung Backpulver
1 TL Zimtpulver
4 Msp. frisch gemahlene Nelken
4 Msp. frisch gemahlener Kardamom
2 TL Kaffepulver, instant
7 EL heißes Wasser
80 g brauner Zucker
250 g Butter
75 g Honig
4 Eier (M)
150 g Sahne
Puderzucker
Butter für die Form

Zubereitung
Den Ingwer schälen und klein schneiden, die Nüsse grob hacken. Die Mehle mit dem Backpulver und den Gewürzen mischen. Kaffepulver im Wasser auflösen. Den Backofen auf 175 °Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen, die Form mit Butter einfetten.
Zucker und Butter mit den Quirlen eines Handrührgeräts schaumig rühren. Den Honig unterrühren; anschließend die Eier dazu gebe und ebenfalls gründlich unterrühren. Stück für Stück die Mehlmischung unterrühren. Abschließend noch Ingwer und Nüsse unterheben, sowie die Hälfte des Kaffees und die Sahne.
Den Teig in die gebutterte Form füllen, glatt streichen und in den Ofen füllen. Die Backzeit beträgt ca. 45 Minuten, eventuell muss der Kuchen in den letzten Minuten mit Backpapier abgedeckt werden. Nach der erfolgreich durchgeführten Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen mit einer Glasur aus dem übrigen Kaffee und Puderzucker bestreichen. Eventuell noch mit Nüssen verzieren und servieren.

Quelle
Tanja Dusy: Winterküche: Voller Wärme, Kraft und Sinnlichkeit (Themenkochbuch)

2012/11/11

Gebackener Kürbis mit Schwarzkümmel, Basilikum und Auberginendip


Mit diesem Rezept eröffne ich die Kunstlicht-Saison 2012. Wenn ich zur Zeit von der Arbeit nach Hause komme, dämmert es schon – und bis dann das Essen auf dem Tisch steht, ist es längst stockduster. Aber da ich auch am Wochenende selten vor 19 Uhr zu Abend esse, muss ich mich wohl mit so lästigen Dingen wie Weißabgleich und ISO beschäftigen. Zwar besitze ich auch einen riesigen „Profi“-Schirm mit Tageslichtlampe, aber damit habe ich mich bisher irgendwie nicht mit anfreunden können. Das waren also 100 ziemlich schlecht investierte Euro. Aber: Ich finde schon, dass sich meine Fotos im Vergleich zu letztem Jahr gebessert haben, auch ohne Extra-Geschirr.  Das hier z. B. finde ich gar nicht so übel: Mit dem Auberginendip habe ich mir im Nachhinein betrachtet – rein bildkompositorisch – keinen Gefallen getan, aber naja, nun isser nun mal mit drauf.

Das Essen: Großartig. Ich weiß, dass Kürbisgerichte aus dem Ofen wahrscheinlich das uninteressanteste sind, was man zur Zeit auf deutschen Foodblogs posten kann – Inflation und so! – aber auf diese Art und Weise habt ihr ihn bestimmt noch nie gegessen. Das Rezept war meine Premiere aus Ottolenghi – Das Kochbuch und hat uns völlig vom Hocker gehauen. Die Küche von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi steht (laut Selbstbeschreibung) für, Frische, Kontraste, Aromen und Orient – und das wird bei diesem Rezept gut deutlich: Der erdig-süße Kürbis trifft ätherischen Basilikum und knusprige Kerne (besonders genial: Schwarzkümmel!) und einen köstlichen Auberginen-Dip. Eine phänomenale Komposition, die mir selbst so sicherlich nie eingefallen wäre.


Gebackener Kürbis mit Schwarzkümmel, Basilikum und Auberginendip
für 2 Personen als leichte Hauptspeise

Zutaten
für den Kürbis
600 g Kürbis, geputzt und in Spalten geschnitten
1 EL Olivenöl
1 EL Kürbiskerne
1 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Sesam
1 TL Schwarzkümmel
15 Basilikumblätter
Fleur de Sel
Pfeffer

für den Dip
1 Aubergine
150 g Joghurt
1 EL Olivenöl
3 EL Zitronensaft
1 EL Petersilie, gehackt
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Den Backofen auf 220° vorheizen. Die Aubergine putzen und mehrfach mit einer Gabel oder einem Spieß einstechen. Entweder über einem Gasbrenner ca. 12-15 Minuten rösten, bis die Haut aufreißt und sich ein rauchiger Geruch in der Küche verbreitet. Alternativ ca. 1 h lang unter dem heißen Backofengrill rösten und gelegentlich wenden, bis sie ganz verschrumpelt ist. Dann die Aubergine der Länge nach aufschneiden und das weiche, weiße Fleisch aus der Haut lösen – das verbrannte Äußere wollen wir natürlich nicht mitverwenden. Fruchtfleisch in einem Sieb ca. 10 Minuten abtropfen lassen, auf einem Schneidebrett grob hacken und dann mit den restlichen Dip-Zutaten verrühren. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Da der Dip ruhig ein wenig durchziehen sollte, kann man sich nun in aller Ruhe dem Kürbis widmen:

Die Kürbisspalten mit Olivenöl bepinseln und auf ein Backblech legen. Ordentlich salzen und pfeffern. Ungefähr 45 Minuten im Ofen backen. Kurz vor Schluss die Kerne in einer Pfanne fettfrei rösten (Ottolenghi macht das im Ofen, aber das muss ja nu wirklich nicht sein... ).
Den gebackenen Kürbis mit Kernen bestreuen und mit Basilikm garnieren. Den Auberginendip separat dazu reichen.

Quelle
Yotam Ottolenghi: Das Kochbuch. Mediterran – orientalisch – raffiniert.

2012/11/10

Sowas gab's noch nie: Hilda!

Ich schwöre. Zumindest ist es mir nicht bekannt.


Freut euch: In zwei Wochen erscheint das erste deutsche Plätzchen-E-Mag, das nur von Bloggern zusammengetragen wurde. Aber natürlich nicht von irgendwelchen: Die Idee dazu hatte Isabel von Lecker Lezmi, dazu kamen Katharina von Katharina kocht, Julie von mat & mi, Jenni von Fleur du Poirier, Juliane von Schöner Tag noch! – und meine bescheidene Wenigkeit.

Schon im Oktober haben wir gebacken, geknippst und getippselt. Ich bin sehr gespannt auf das Endergebnis und hoffe, ihr werdet auch Gefallen daran finden!

2012/11/04

Chocolate Tahini Cookies


Mein zweites Rezept aus La Tartine Gourmande – und wieder was Süßes! Gerade in dem Buch sprechen mich die zuckrigen Leckereien besonders an. Da ich aber gerade daran arbeite, weniger Zucker zu konsumieren, werden zukünftig hoffentlich eher die herzhaften Gerichte auf dem Speiseplan stehen. Sofern ich das durchhalte, versteht sich. Aber nun erstmal zu den Chocolate Tahini Cookies: Oberlecker. 

Ich liebe Tahin, auch wenn es flüssiges Hüftgold ist (aber immerhin zuckerfrei...). Meiner Meinung nach geizt Béa im Original ein bisschen mit dieser Zutat. Deswegen habe ich von Anfang an einen Esslöffel mehr genommen, könnte mir sogar vorstellen, den Anteil im nächsten Schub noch weiter zu erhöhen. Außerdem habe ich stinknormales Mehl mit einem kleinen Anteil Vollkorn verwendet und musste einen Schluck Milch an den Teig geben, weil er sonst zu fest gewesen wäre. Das ist ehrlich gesagt das einzige, was mich an dem schönen Buch stört: Die Mehlsorten. Béa experimentiert mit allen möglichen Sorten und benutzt gerne mehrere in einem Rezept – natürlich je in homoöpathischen Dosen. Da bin ich ja kein Freund von. Wozu soll ich mir Hirsemehl, Amaranthmehl, Buchweizenmehl undhassenichgesehen anschaffen, wenn ich sie dann nur Esslöffelweise einsetzen kann? Und offene Mehlpackungen in der Küche? Nein, danke.
Seit im letzten Herbst eine Kolonie Lebensmittelmotten meine Küche als neues Siedlungsgebiet auserkoren hatte, bin ich bei geöffneten Packungen ziemlich empfindlich. Ich horte so wenig wie möglich an Trockenfrüchten und Getreide und verpacke – nur für den Fall der Fälle – alles sofort luftdicht in Glas- oder Tupperbehälter, damit ein befallenes Produkt die anderen Vorräte nicht „ansteckt“. 

Das ist jetzt aber doch etwas unappetitlich für einen Foodblog, oder? Am besten vergesst ihr das alles ganz schnell und saust in die Küche, um die Chocolate Tahini Cookies selbst auszuprobieren. 


Chocolate Tahini Cookies
ergibt ca. 16 große Cookies

Zutaten
80g weiche Butter
100g Rohrzucker
50 g Sesampaste (Tahin)
Mark von 1 Vanilleschote
1 Ei
125 g Weizenmehl
45 g Stärke
25 g Vollkornmehl
1/4 TL Fleur de sel
1/2 TL Backpulver
100g dunkle Schokolade (70% Kakao), grob gehackt
nach Belieben: 100 g Walnüsse, Erdnüsse und / oder Sesam

Zubereitung
Den Ofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. In der Schüssel einer Küchenmaschine oder mit dem Handmixer Butter, Zucker und Sesampaste verrühren, bis die Masse cremig ist. Ei und Vanillemark unterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Fleur de Sel und Natron vermischen. Zu der Butter-Mischung hinzufügen und nur kurz miteinander verühren. Anschließend mit einem Kochlöffel o. ä. Schokolade (und Nüsse) unterheben.
Esslöffelweise den Teig auf das Backblech setzen. Ein wenig Platz zwischen den Cookies lassen, da sie beim Backen leicht verlaufen. Das erste Backblech in den Ofen schieben und ca. 10 Minuten backen. Achtung: Die Kekse sollten nicht zu braun werden – mit der richtigen Backzeit erhält man sich diesen leicht „chewigen“ Kern.
Anschließend aus dem Ofen nehmen, die Kekse vom Blech lösen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter geben. Mit dem zweiten Blech ebenso verfahren.

Quelle
Beatrice Peltre: La Tartine Gourmande: Recipes for an Inspired Life